Montag, 16. November 2009

Von der Klosterschule nach Hollywood

Ich liieebe alte Schmachtschinken und Historienfilme. Hier stelle ich Euch mal eine Dame vor, der ich sehr gere bei der Arbeit zusehe. ;-)

Vivian Leigh

(Vivian Mary Hartley)


Geboren am Mittwoch, 5. November 1913 in Darjeeling, Indien

Gestorben am Samstag, 8. Juli 1967 in London, Großbritannien

Wenn sie als Scarlett O'Hara die Treppe des Herrenhauses in Atlanta herab schreitet, hat sie einen ihrer gewaltigsten Auftritte: Vivien Leigh. Für die Darstellung der Südstaaten-Schönheit in „Vom Winde verweht“ an der Seite von Clark Gable erhält die damals kaum bekannte Schauspielerin einen Oscar.

Vivian Leigh wächst in einer vornehmen britischen Familie in Indien auf und besucht nach der Rückkehr ihrer Familie nach England eine Klosterschule. Schauspielunterricht erhält sie an der Comedie Française in Paris, später an der Royal Academy of Dramatic Arts. 1934 stand sie das erste Mal vor der Kamera, ein Jahr später folgte ihr Debüt am Theater.

Ihre Ehe mit Laurence Oliver war die Hölle. Im Laufe ihrer 21-jährigen Ehe mit Laurence wurde Vivian geisteskrank. Sie neigte zu hysterischen Anfällen und Gewaltausbrüchen. Laurence bezeichnete das Zusammenleben mit seiner Frau "als ob man auf einem Rettungsboot sitzt, das nur eine Person aushält. In einer solchen Situation lebten wir." Sie litt an schweren Depressionen. Immer wieder unterzog sie sich der Elektrokrampftherapie, die jedoch zu schweren Migränen führte und ihren Zustand nicht verbessern konnte. Die Beziehung mit Laurence Oliver verschlechterte sich zunehmend - es gab sogar körperliche Auseinandersetzungen zwischen den beiden. Sie trank sehr viel, trat jedoch immer noch erfolgreich auf der Bühne auf. Die Ehe endet 1961, sechs Jahre später war Vivian tot.

Vivien Leigh war in den Vorbereitungen zu einer neuen Theater-Produktion in London, als sie tot in ihrem Apartement aufgefunden wurde. Todesursache war die offenbar nie richtig ausgeheilte Tuberkulose. Ihre Asche wurde auf dem Teich ihres letzten Wohnsitzes, Tickerage Mill, verstreut. Ihr zu Ehren wurden im Londoner Theaterbezirk alle Lichter für eine Stunde abgestellt.

Zu ihren interessantesten Kinofilmen gehören:

„Vom Winde verweht“ (1939)

„Ihr erster Mann“ (1940)

„Lady Hamilton“ (1941)

„Caesar und Cleopatra“ (1946)

„Anna Karenina“ (1948)

„Endstation Sehnsucht“ (1951)


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